Posted by Katharina

Bericht und Gruppenfoto

Jungen und Mädchen Ausbilderlehrgang 27.03. – 28.03.2010

im Bootshaus Dutzendteich des Ruderverein Nürnberg

27.03.2010 – ganz Bayern hatte Osterferien, OK fast ganz Bayern, abgesehen von uns! Wir hatten beschlossen, auch am ersten Ferienwochenende noch etwas zu lernen, und so fand sich unser bunter Haufen, bestehend aus 14 KinderausbilderInnen (und solchen die, es noch werden wollen), am Samstagmorgen um 10 Uhr im Bootshaus des Nürnberger Rudervereins am Dutzendteich ein. Die meisten waren mit dem Zug angereist, von daher schon total platt, und alle Nürnberger kamen zu spät. So begannen wir unser erstes, zaghaftes Kennenlernen.

In der ersten Einheit beschäftigte uns Thomas Thallmair mit den Grundsätzen des Ruderns und des Rudern-Lehrens. Nachdem er uns alle in Doppelvierer gepackt hatte, filmte er uns bei einer kleinen Runde auf dem Teich. Wieder im Haus analysierten wir das Filmmaterial, wobei jeder Spaß an den kleinen und großen Fehlern bei sich selbst und den anderen hatte, und erfuhren, auf welche Weise wir am wirkungsvollsten Rudertechnik verbessern und Fehler beheben können. Dieser lehrreiche und stoffintensive Vortrag wurde vom Mittagessen unterbrochen und endete um 16 Uhr.

Unser nächster Programmpunkt war das Kraft- und Hallentraining mit Kindern. Dazu leitete uns Matthias Becker an. Jetzt mussten wir uns doch noch ein bisschen anstrengen und die Übungen, von denen wir sprachen, selbst mitmachen. Den Abschluss dieser Lektion bildete eine Entspannungsübung.

Dann tobte in der Sporthalle eine wilde Hockeyschlacht, während die pausierenden Teams abwechselnd in der Küche halfen, das Abendessen vorzubereiten.

Nach einem ausgelassenen Essen mit einem langen Kennenlernspiel, in dem Smarties eine tragende Rolle übernahmen, wurden wir noch einmal in die Halle geschickt, um in einem nervenaufreibenden Kooperationsspiel unsere Teamstärke auf die Probe zu stellen. Um circa 22 Uhr endete der Tag offiziell. Unbestätigte Quellen aber berichten von einer relativ schlaflosen Nacht.

Der Eindruck verstärkte sich am nächsten Morgen beim – für viele – zu frühen Frühstück. Ab 9 Uhr ging der Lehrgang weiter mit amüsanten Gruppenspielen und einem Vortrag von Heiko Radke über die BRJ, ihre Struktur, ihre Aufgaben und ihre Ziele, über die Planung und Durchführung eines Regattabesuchs als Betreuer, und über den Bundeswettbewerb bzw. die Qualifikations-/Vorbereitungsmöglichkeit. Wir wissen nun also, wie man sich in der BRJ engagieren kann, was der BW ist, und wie man mit seinen RuderInnen auf Regatta fährt und es schafft auch alle wieder mit nach Hause zu bekommen.

Nach einem kleinen Trip mit dem Hochgeschwindigkeits-Teppich, bei dem sich wirklich alle näher kamen, gingen wir zur Gruppenarbeit über, die von Katharina Ratke angeleitet wurde. Eine Gruppe beratschlagte über die Vor- und Nachteile der Anfängerausbildung im Einer, während eine andere Gruppe sich dies für den Gig-Doppelvierer überlegte. Es ergab sich: Die Vorteile des einen sind die Nachteile des anderen. Benötigte Ruderbefehle für eine komplette Trainingseinheit listete ein weiteres Team auf. Die letzte Arbeitsgemeinschaft erörterte Faktoren, die das Anlegen beeinflussen und besonders zu beachten sind.

Als letzter Referent klärte uns Moritz Petri über die rechtlich wichtigen Grundlagen wie z.B. Haftung und Verantwortung auf. Wegen der Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen, wurde auch über dieses Thema debattiert: Wie kann man Kinder schützen? Wie schützt man sich vor falschen Anschuldigungen?

Zum Schluss wurde ein Gruppenfoto gemacht, aufgeräumt und Katharina versüßte allen mit ihren Osterhasen und der Teilnahmebestätigung den Nachhauseweg.

Danke an Katharina, die uns so super bekocht hat und alles organisierte!

Danke an Matze und Tom, die uns schlauer machten!

Danke an Moritz und Heiko, die Katharina halfen, uns unter Kontrolle zu halten!

Danke an den Ruderverein Nürnberg, der die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte!

Danke an alle anderen Teilnehmer, es war ein toller Lehrgang mit euch!

Regina Frieser (RVN) und Theresa Nohl (RVN)