Posted by Katharina

Bericht Ergo-Lehrgang

Freitag Abend, 2. Dezember, 18.00 Uhr im MRSV. 12 lernwillige Ruderer haben sich eingefunden, um mehr über das Ergometertraining zu erfahren. Wenn man das ganze Jahr über die Freiheit auf dem Wasser genossen hat, ist das Ergometerfahren im Winter sicherlich nicht sonderlich beliebt. Aber vielleicht gibt es ja Möglichkeiten, die auch das Ergofahren erträglicher machen? Die Teilnehmer haben sich aus den unterschiedlichsten Gründen für diesen Kurs entschieden. Sei es, dass eine Lizenzverlängerung notwendig ist, oder Schüler- bzw. Erwachsenengruppen beim gemeinschaftlichen Ergotraining angeleitet und motiviert werden sollen.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung ging es dann gleich zur Praxis über und alle Mann/Frau auf die Ergos. Ok, dass wir uns zum Ergo- und nicht zum Lauftraining getroffen hatten war ja allen klar, nicht aber, dass deshalb die Laufschuhe für unsere Zwecke ungeeignet sind und es daher nur noch in Socken weiterging. Zur Abwechslung gab es dadurch einmal Blasen an den Füßen und nicht an den Händen, zumal wir auch das Ergofahren ohne Griff ausprobierten. Um 22.20 Uhr hatte Tom mit uns Erbarmen und es war für diesen Tag geschafft.

Der Samstag startete um 7.30 Uhr mit Frühsport und bis 9.00 Uhr wurden alle Teilnehmer von Katharina bei den Versuchen, die bisher gelernte Theorie in die Praxis umzusetzen, gefilmt. Nachdem wir uns beim Frühstück gestärkt hatten, übten wir uns darin, mit Hilfe der zuvor gemachten Videoaufnahmen Fehler zu erkennen, zu Verbessern und stellten uns die Frage “Versteht ein Anfänger unter “Hände weg” wirklich das, was ich meine?”.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es dann wieder mit Praxis weiter. Nun wurde uns das Leben mit Steppern schwer gemacht, die abwechselnd vorne und hinten unter die Ergos gestellt wurden und so Beine und Füße mehr forderten als gewöhnlich. Zu guter Letzt stellte sich die Frage nach der geeigneten Musik und Rhythmisierung für das Ergotraining. Ohne Tom wäre von uns wahrscheinlich niemand auf die Idee gekommen, das Schwungrad mit einem Handtuch abzudecken und in der Gruppe Schlagzahlen jenseits der 40 zu fahren. Auch das gehört mit zu den Ideen, die vielleicht in Zukunft in einigen Vereinen beim gemeinschaftlichen Ergotraining ausprobiert werden.

Zum Schluss ein großes Dankeschön an Katharina für die Organisation und an Tom für die Durchführung dieser zwei Tage. Es war anstrengend, hat Spaß gemacht und ich habe einige Denkanstöße und Ideen für das Training in der dunklen Jahreszeit bekommen.

Maike Neuling, Landshuter Ruderverein